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Die Evangelische Kirche und Israel

Rüdeger Baron

Ein Land fühlt sich durch Kriegsrhetorik und militärischen Aufmarsch seiner Nachbarn bedroht, ringt deren Streitkräfte innerhalb weniger Tage nieder, besetzt große Teile der Territorien seiner Nachbarstaaten und weigert sich, sich auf seine international anerkannten Grenzen wieder zurückzuziehen. Im Gegenteil: Es errichtet ein rigides Besatzungsregime, das gekennzeichnet ist durch Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der einheimischen Bevölkerung, Enteignungen, Hauszerstörungen, Beschränkung und Entzug der Lebensgrundlagen, Zerstörung wirtschaftlichen Vermögens, Einverleibung von Teilen des besetzten Territoriums in den eigenen Staat und wiederkehrende militärische Angriffe und Invasionen gegen die Nachbarstaaten.

Statt – wie in anderen Fällen - sich strikt gegen die gewaltsame Veränderung von Grenzen zu stellen und entsprechenden UN-Resolutionen Nachdruck zu verleihen, wird dieses Vorgehen in der westlichen Welt akzeptiert, dem Besatzerstaat werden Milliardenhilfen zur Stärkung seiner Militärmacht zur Verfügung gestellt und seine Annexions- und Besatzungspolitik wird unterstützt bis dahin, dass etwa Deutschland jede Maßnahme, die dieser Staat für seine angebliche Sicherheit für nötig hält, zur eigenen Staatsraison erklärt.

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