TRANSPARENTonline

für die kritische Masse in der Rheinischen Kirche

editorial

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Es ist kaum zu glauben,TP91-1 liebe Leserin, lieber Leser,

ein Jahr Recherche, Dokumentation, Analyse und viele Redaktionssitzungen für die vier Ausgaben und sage-und-schreibe 232 Druckseiten Transparent(*) liegen hinter uns (und vor Ihnen) und wir wissen: nun weihnachtet es sehr bald.
Es gab Überraschungen – positive und negative. Langjährige LeserInnen kündigten ihr Abonnement, obwohl wir unseren Bezugspreis seit Jahren stabil halten trotz steigender Kosten. Neue kamen hinzu, die ein Sprachrohr für ihre Situation und Probleme suchten und fanden.
Es gab Enttäuschungen. Zugesagte Hintergrundinformationen wurden zurückgehalten aus Angst vor Repressalien und wir konnten somit nicht(s) veröffentlichen. Es gab Frust. Wir kamen thematisch nicht so recht voran. Durch unseren Erscheinungszyklus sind wir öfter „out-of-date“.
Dass Sie uns trotzdem (noch) lesen, spornt uns an und verpflichtet uns zu Dank und weiterer Anstrengung, letzte freie rheinische Kirchenpresse zu sein und zu bleiben. Denn bei aller Mühe hat es auch Spaß gemacht. Neue Leute in der Redaktion bringen neue Ideen ein. Wir besprechen eine mögliche Umstrukturierung ohne Qualitätsverlust für unsere LeserInnen.
Wir werden den Blick wieder stärker auf Ökumene und Ökologie lenken – gerade in Zeiten der Krise, um dem Trend des „Sich-kleiner-setzens“ entgegenzuwirken. Globalisierung ist unumkehrbar. Und gemeinschaftliches-genossenschaftliches Teilen ist unumgänglich. Der ökumenische Kirchentag 2010 wirft seinen Schatten voraus.
Eine langjährige Weggefährtin zitiert Transparent auf ihrer Homepage als „Streitschrift für die kritische Masse in der Rheinischen Kirche“. Yes, we are!

Die Redaktion

(*) Unsere Planung und Kalkulation geht von viermal 40 Druckseiten aus; erschienen sind also fast sechs Ausgaben im Jahr 2008!

Das aktuelle Heft (Nr. 91, Dezember 2008)

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